Interland 2026 in Halberstadt – ein Leichtathletikfest mit Gänsehautmomenten und einem Weltrekord

Der Auftakt hätte kaum stimmungsvoller sein können: Beim ersten Stabhochsprung-Wettkampf am 31. Juli 2026 auf dem Domplatz, sorgte die einzigartige Kulisse für Begeisterung. Die feierliche Eröffnung bildete den perfekten Rahmen für den Start des internationalen Masters-Länderkampfes.

Im Halberstädter Friedensstadion kämpften am 1. August 2026 die vier Nationen Belgien, Niederlande, Frankreich und Deutschland um die besten Platzierungen. In die Mannschaftswertung gingen jeweils die besten Masters mit Altersklassenfaktor ein. Pro Disziplin traten zwei Frauen und zwei Männer für jedes Team an und lieferten hochklassige Wettkämpfe mit spannenden Entscheidungen sowie zahlreichen Bestleistungen.

Ein großes Kompliment gilt den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern aus der gesamten Region. Sie sorgten mit großem Engagement für einen reibungslosen Ablauf und konnten viele hervorragende Leistungen exakt vermessen. Besonders Diana Langanke hatte maßgeblichen Anteil an der perfekten Organisation. Micha Weber und Marko Lehmann entwickelten einen besonderen Riegenplan, der den Ablauf optimal koordinierte. Auch Wernigerode sprang kurzfristig als Austragungsort für den Hammerwurf ein und schuf dort eine großartige Wettkampfatmosphäre.

Im Friedensstadion begeisterte Moderator Hardy Gnewuch Athletinnen, Athleten und Zuschauer gleichermaßen und sorgte für beste Stimmung. Die Spitzenathletinnen und -athleten machten den Interland 2026 zu einem sportlichen Highlight. So krönte sich die 4 x 400-m-Mixed-Staffel der W45/ M45 in 04:02,92 min mit einem Weltrekord.

Die Abteilung Leichtathletik des VfB Germania Halberstadt wuchs über sich hinaus. Mit unermüdlichem Einsatz setzte das gesamte Organisationsteam die Idee von Steffen Fricke um, einen internationalen Masters-Länderkampf nach Halberstadt zu holen. Anne und Basti Herbst arbeiteten dabei Hand in Hand mit allen Beteiligten und trugen entscheidend zum Erfolg der Veranstaltung bei.

Der Interland 2026 war weit mehr als ein Wettkampf – er war ein internationales Miteinander, ein Fest der Freundschaft und der Begeisterung für die Leichtathletik. Solche Veranstaltungen stärken unsere Sportart und zeigen, was durch gemeinsames Engagement möglich ist.

Ein großes Dankeschön geht an Jan-Boyke Seemann, der als „Bundestrainer“ alles begleitet und diesen Wettkampf in Halberstadt ermöglicht hat, sowie an alle Helferinnen und Helfer, Kampfrichter, Organisatoren, Athletinnen und Athleten und die vielen Zuschauer. Hoffentlich findet dieses erfolgreiche Konzept viele Nachahmer, damit die Leichtathletik auch in Zukunft weiter wächst und an Stärke gewinnt.

Steffen Fricke

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