Landesfinale Jugend trainiert für Olympia in Dessau - Sportschulen Halle gewinnen

Am 3. Juni 2026 öffneten die Ausrichter des 1. LAC Dessau die Pforten ihres Paul-Greifzu-Stadions in Dessau-Roßlau, um das Landesfinale Jugend trainiert für Olympia und Paralympics, kurz JtfO, für die besten Schulsportmannschaften Sachsen-Anhalts zu begrüßen. Der Wettkampfmodus galt primär der Wettkampfklasse 2, also den Jahrgängen 2009-2012, was den Altersbereichen U16 und U18 entspricht, sowie der Wettkampfklasse 3, welche die Jahrgänge 2011 und jünger betrifft. Die besten Teams der WK 2 und 3 konnten sich damit direkt für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren. Das Herbstfinale findet vom 15. bis 19.September 2026 statt.

Die teilnehmenden Schulen, wie z.B. das Georg-Cantor Gymnasium aus Halle, das Sportgymnasium aus Magdeburg, das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium aus Salzwedel, die Sportschulen aus Halle, die Angelika-Hartmann Schule aus Köthen, die Walter-Gropius-Europaschule aus Dessau, das Europagymnasium Walther Rathenau aus Bitterfeld oder das Winckelmann-Gymnasium aus Stendal wurden in langen Buskonvois organisiert und von ihren Sportlehrern begleitet und gebündelt bis fast ins Stadion transportiert. Folglich konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler frisch zur Tat schreiten.

Und das taten sie.

Ausgewählte Ergebnisse werden exemplarisch erwähnt; alle weiteren Resultate stehen in der Anlage (s.u.). So siegten die Sportschulen Halle in der WK 2-Wertung der Jungen (8.942 Punkte) und Mädchen (8.186 Punkte). Hervorzuheben ist u.a. die 100 m-Zeit von Tizian Zöger, der als Kugelstoßer flotte 11,55 s auf die Bahn brachte, bzw. die 4 x 100 m Staffel, als Schlussläufer für sich entdeckte. Des Weiteren sprang Jakob Günther mit 6,58 m nur weniger Zentimenter an seiner Bestweite im Weitsprung vorbei. Bei den Damen setzte Annabell Flizikowski mit 45,03 m im Speerwurf erneut eine Duftmarke in den Rasen. Auf dem 2. Platz positionierten sich die Sportlerinnen (7.171 Punkte) und Sportler (7.828 Punkte) des Sportgymnasiums Magdeburg. Hervorzuhebende Leistung waren u.a. die 60,70 m im Speerwurf von Maurits van der Linden, sowie bei den Damen 12,28 s über 100 m von Amy Strätz. Auch die 4 x 100 m-Staffelzeit von 46,83 s entsprach, in der Besetzung Anna Lotta Trunschke, Amy Strätz, Sophie Liesigk und Olivia Nieß, einer flotten Sohle auf dem Parkett. Auf dem 3. Rang der der WK 2 landete die Männer des Georg-Cantor Gymnasiums (7.756 Punkte) aus Halle. Hier lief Leon Wiezorek, tags zuvor noch im Trainingslager in Kienbaum trainierend, gute 01:59,89 min über 800 m.

In der WK 3-Wertung siegten ebenso die Sportschulen Halle (7.652 Punkte). In der neuen U16-Mixed-Teamwertung stach u.a. Lilli Taschinski mit 12,84 m im Kugelstoßen hervor. Auf dem Vizeplatz landeten die Sportschüler und -schülerinnen des Sportgymnasiums Magdeburg mit 6.947 Punkten. Herauszuheben ist Thora Feißel, die 11,20 m im Kugelstoßen zeigte.

Die Sieger der WK 4-Wertung der Männer und damit die Jüngsten der Veranstaltung, hießen ebenso: Sportschulen Halle. Hier gingen 9.433 Punkte auf ihr Punktekonto. Erwähnenswert sind die Leistungen über 50 m von Bruno Dornhoff, der 7,03 s sprintete und 5,42 m im Weitsprung erzielte. Auf dem Vizerang landeteten mit 8.536 Punkten die Schüler der Schule EGWR. Bei den Damen siegten in der WK 4-Wertung die Sportschülerinnen aus Magdeburg mit 10.150 Punkten. Hierbei glänzte Isabell Hübner über die 50 m in 7,26 s. Auf dem Vizerang positionierten sich die Schülerinnen der Johannes Gutenberg Schule (JGS) aus Wolmirstedt mit 8.847 Punkten.

Melanie Schulz

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