Mitteldeutsche Mehrkampf- & Blockwettkampf-Meisterschaften - WU18 überzeugt mit Deutschem Mannschaftsrekord im 7-Kampf
Am 23./24. Mai 2026 lief die mitteldeutsche Mehrkampf- und Blockwettkampfgemeinde zum wiederholten Mal auf Hochtouren auf und kämpften sich bei Kaiserwetter im Robert-Koch-Stadion in Halle (Saale) von Disziplin zu Disziplin. Die Veranstaltung wurde hierbei von einer Schar an Helfern des SV Halle, des Fördervereins des SV Halle, Kampfrichtern und Helfern sowie Eltern und Sponsoren, wie der DM-Drogeriekette, dem Sportartikelgeschäft Sport39 oder der Halloren-Schokoladenfabrik unterstützt. Damit boten die Rahmenbedingungen für rund 200 Starter und Starterinnen aus über 60 Vereinen besten Nährboden für alles, was exemplarisch folgt:
In der WU18 zeigten bspw. Julia Malcharek, Gisele Grosser und Annabelle Flizikowski (alle SV Halle) als Siebenkampf-Team, was in ihnen steckt. Mit 15.794 Punkten pulverisierten sie förmlich die alte Bestleistung um über 600 Punkte. Dabei erfüllten die beiden erst genannten Athletinnen obendrein als noch jüngerer U18-Jahrgang bereits die U18-EM Norm von 5.300 Punkten. Julia Malcharek sammelte 5.353 Punkte, wobei ihr tolle 50,57 m im Speerwurf und starke 14,43 m im Kugelstoßen als Punktebringer halfen. Gisele Grosser erkämpfte sich mit einem beherzten 800 m Rennen 5.303 Punkte und zeigte sich überglücklich. Sie glänzte u.a. mit 14,38 s über die Hürde und 1,72 m im Hochsprung. Annabelle Flizikowski erzielte 5.138 Punkte und zeigte vor allem mit 46,70 m im Speerwurf, was ein schneller Armzug bewirkt.
In der MU18 bewiesen Jakob Günther und Arne Samos, ebenfalls vom SV Halle, Willenskraft. Mit 6.722 Punkte verfehlte Jakob nur knapp die U18-EM-Norm für Rieti, wobei er und Arne (6.673 Punkte) ebenso noch dem jüngeren Jahrgang angehören. Jakob überzeugte mit 1,91 m im Hochsprung und 51,29 s über 400 m. Arne stach u.a. mit 52,05 m im Speerwurf heraus.
Den 7-Kampf der Damen gewann Kajsa Zimmermann von den Halleschen LA-Freunden mit 5.552 Punkten. Sie überzeugte u.a. mit 14,42 m im Kugelstoßen und 43,84 m im Speerwurf. Im 9-Kampf der M15 duellierten sich der Dessauer Luc Emil Drews und der Zerbster Franz Elmenthaler, die beide mittlerweile für den SV Halle starten. Luc gewann seinen 9-Kampf mit 5.128 Punkten knapp vor Franz, der 5.061 Punkte sammelte. Ihren ersten 9-Kampf absolvierten in der M14 Xeno Bredau und Till Graber (beide SV Halle). Xeno siegte hierbei mit 4.549 Punkten, vor Till, der 4.470 Punkte erzielte.
Die Blockwettkämpfe der 14- und 15-Jährigen im Sprint/ Sprung, Lauf und Wurf/ Stoß, wurde parallel zum Mehrkampf am 2. Wettkampftag ausgerichtet. Hier sei exemplarisch der Sieg von Thora Feißel vom Stendaler LV im Blockwettkampf Wurf der W14 genannt. Sie erzielte 2.524 Punkte. Auf dem Vizeplatz folgte Jule Bogner (SV Halle) mit 2.204 Punkten. Ebenso Rang 2 erkämpfte sich Lilli Taschinski in der W15 im Blockwettkampf Wurf mit 2.547 Punkten. Einen weiteren Mitteldeutschen Meistertitel gab es im Blockwettkampf Lauf in der W15. Mathea Grekun vom SV Halle erlief sich, quasi auf den letzten Metern, welche 2.000 m lang waren, ihren Sieg (2.372 Punkte). Auf dem 2. Platz sortierte sich, die lange führende Amy Strätz vom SC Magdeburg mit 2.306 Punkten ein. Marlene Peter vom Haldensleber SC komplettierte das Treppchen mit 2.299 Punkten. Im Blockwettkampf Lauf der M15 überzeugten jeweils auf dem 2. und und 3. Platz Robin Rademacher vom Stendaler LV mit 2.386 Punkten sowie Kilian Langwich vom VfB Ottersleben mit 2.241 Punkten.
Alle weiteren Ergebnisse stehen unter: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Multieventlist/19357
Weiter Fotos des Wochenendes folgen zeitnah unter: https://berndsport.blogspot.com/p/leichtathletik-verband-sachsen-anhalt.html?m=1
Melanie Schulz









