Deutsche Hallen-Mehrkampf- und Bahngehmeisterschaften - Serina Riedel siegt, Ernst-Bruno Eltz gewinnt Bronze

Am Wochenende, 14./15. Februar 2026 wurden die ersten Deutschen Meistertitel des Jahres 2026 vergeben. In Halles Brandberge ging es zum wiederholten Mal um Titel im Hallen-Sieben- und -Fünfkampf der U18- und U20-Jährigen sowie für die Aktiven. Zudem trugen die U20-Jährigen und Masters ihre Deutschen Bahngeh-Meisterschaften aus. Aus Sachsen-Anhalt starteten acht Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen des SV Halle, sowie vier Geher und Geherinnen der Masterklasse. Insgesamt sahen hierbei 147 Athleten und Athletinnen aus 52 Vereinen ein gut organisiertes und strukturiertes Wochenende, was neben zahlreichen Kampfrichterhänden auch große Unterstützung durch den Förderverein des SV Halle erfuhr. Zudem mischten sich Ehrengäste, wie Halles Zehnkampfikone Rico Freimuth, Lutz Dombrowski, Olympiasieger 1980 in Moskau mit 8,59 m im Weitsprung oder Jürgen Schult Olympiasieger im Diskuswurf und ehemaliger Weltrekordhalter unter die Gäste. Sportpolitische Unterstützung erfuhr die Deutsche Meisterschaft durch Sachsen-Anhalts Innenministerin Frau Dr. Tamara Zieschang, Frau Dr. Judith Marquardt - Halles Beigeordnete für Kultur und Sport, die LSB-Präsidentin Silke Renk-Lange, LSB-Vorstandsmitglied für Finanzen Frau Ines Kramer, den Präsidenten des Leichtathletik-Verbandes Sachsen-Anhalt Herrn Andreas Broska, DLV-Aufsichtsratsmitglied und Präsidentin des Brandenburgischen LA-Verbandes Frau Barbara Richtstein und Stadtrats- sowie Aufsichtsratmitglied der Stadion Halle Betriebs GmbH Guido Haake. Sie alle zeigten ihr persönliches Engagement und Leidenschaft für den Sport.

Belohnt wurden die Ausrichtung um den LVSA und SV Halle alsdann mit dem Deutschen Fünfkampfsieg bei den Frauen durch Lokalmatadorin Serina Riedel vom SV Halle, die mit 4.440 Punkten siegte. Dabei stellte sie u.a. zwei Bestleistungen auf, 8,40 s über die 60 m Hürden, als auch 13,68 m im Kugelstoßen. Auf dem Vizeplatz folgte die Leverkusenerin Anna-Elisabeth Ehlers mit 4.395 Punkten. Sie glänzte u.a. mit 1,87 m im Hochsprung. Auf dem Bronzerang folgte Sandrina Sprengel vom VfB Stuttgart, die Fünfte der WM 2025 im Siebenkampf in Tokio. Durch einen grippalen Infekt ausgebremst zu Beginn des Jahres zeigte sie dennoch gute 4.292 Punkte, wenngleich sie sich einen noch besseren Saisoneinstieg gewünscht hätte.

In der weiblichen U20 ging der Titel an die im letzten Jahr verletzte Rostocketin Maria Schnemilich mit 3.979 Punkten. Das Duell in der WU18 ging weiter an die favorisierte Svea Funck vom TV Jahn Walsrode mit satten 4.164 Punkten. Im Feld der jungen Fünfkämpferinnen zeigten sich erstmals in der U18 Julia Malcharek und Gisele Grosser vom SV Halle. Sie belegten mit persönlicher Bestleistung von 3.727 Punkten und 3.680 Punkten jeweils die Plätze 5 und 6.

Bei den Männern war man aus heimischer Sicht gespannt, wie sich der erstmals in der MU23 startberechtigte Leon-Joel Clair vom SV Halle im Duell der Männer schlagen würde. Die 60 m starteten dabei vielversprechend in 6,97 s, jedoch folgte ein Salto Nullo im anschließenden Weitsprung. Damit war der Wettkampf für ihn praktisch gelaufen. Es siegte Amadeus Gräber (Eintracht Frankfurt) mit Brandberge-Hallenrekord von 5.908 Punkten. In der MU20 beschenkte sich Ernst-Bruno Eltz mit 5.242 Punkten endlich mit einer Deutschen Meisterschaftsmedaille, nachdem er vielmals nur den undankbaren 4. Platz sah. Bronze sollte diese nun glänzen und war Ausdruck zweier gut dosierten Wettkampftage, die u.a. 7,21 m im Weitsprung parat hielten.

In der MU18 wollten anfänglich vier Athleten an den Start gehen, einer musste mit Erkältung jedoch passen. So zeigten sich Vincent Armstroff, der Neuzugang vom RSV Mellensee 08, Jakob Günther und Arne Samos vom SV Halle bestens vorbereitet. Vincent schnupperte zeitweise immer wieder an der Bronzeplakette, wurde dann jedoch mit 4.993 Pukten auf den 4. Platz verwiesen. Jakob Günther folgte in seinem ersten U18-Jahr mit 4.972 Punkten auf dem 5. Platz und Arne Samos landete mit 4.558 Punkten auf dem 9. Rang.

Im 3.000 m Bahngehen der Masters beschenkten sich Steffen Borsch vom SV Halle in der M50 (13:46,84 min), Eckart Apel vom ASV 1902 Sangerhausen in der M60 (17:01,85 min) und Cora Kruse vom MLV Einheit in der W65 (20:45,22 min) mit der Goldmedaille. Ines Hammerl vom TSV Leuna belegte in 16:15,91 min Rang 4.

Damit gingen zwei voll gepackte Wettkampftage freudvoll zu Ende. Wir sagen allen Athleten, Trainern, Kampfrichtern, Helfern, Stadtmitarbeitern, Organisatoren und Unterstützern herzlich Danke. So macht Sport Spaß.

Alle Ergebnisse stehen unter: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/18270

Zudem folgen zeitnah weitere Fotos unter: https://berndsport.blogspot.com/p/leichtathletik-verband-sachsen-anhalt.html?m=1

Melanie Schulz

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