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1.Tag DM Braunschweig - ein Tag, der Deutsche Sportgeschichte schreibt

Die Deutschen Meisterschaften in Braunschweigs Eintracht-Stadion fanden vom 28. bis 30. Juni 2024 statt, u.a. als große Generalprobe für die Olympischen Spiele in Paris, aber auch als Schauplatz im Kampf um die begehrten Deutschen Meisterschaftsmedaillen. Aus Sachsen-Anhalt hatten sich 28 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus vier verschiedenen Vereinen auf den Weg gemacht, darunter auch vier U20-Staffeln, der Startgemeinschaft Team Sachsen-Anhalt (1 x 3 x 800 m, 2 x 3x 1.000 m, 4 x 400 m MU20).

Der Samstag sorgte dabei für ein Stück Sportgeschichte - bei warmen Temperaturen und besten Wetterbedingungen flog Owen Ansah vom Hamburger SV in 9,99 s über die 100 m-Bahn und unterbot nicht nur die magische 10-Sekunden-Marke, sondern nebenbei purzelten der Deutsche Rekord, der Meisterschafts- und persönliche Hausrekord. Chapeau.

Das Frauenrennen über 100 m war nicht minder spannend - in 11,04 s sorgte kurze Zeit später Gina Lückenkemper (SCC Berlin) für ein emotionsgeladenes Publikum. Knapp wurde es zudem auf den Rängen zwei bis vier, da alle Athleteninnen nach 11,26 s die Ziellinie überquerten. Auf Rang 7 landete die Deutsche Vizemeisterin über 100 m aus 2023 und noch der U20 angehörend, Chelsea Kadiri, vom SC Magdeburg in 11,38 s.

Eingebettet in das Programm - der Großen -, durften sich die noch - Kleinen - U20-Jährigen in der 4 x 400 m beweisen. Und das taten sie auch. Die Startgemeinschaft Team Sachsen-Anhalt um den 10-Kämpfer Leon-Joel Clair, dem 400 m Spezialisten Lucien Berger, dem 400 m Hürden Läufer Felix Weidenhaupt und dem U18-800 m Läufer Erik Brandecker liefen nach 03:16,78 min souverän zum Deutschen Meistertitel.

Im Kugelstoßen der Männer wusste Philipp Thomas vom SV Halle um die Gunst der Stunde und sicherte sich mit soliden 18,17 m den 8. Platz.

Für reichlich Gemütsbewegung sorgte schließlich das Diskuswerfen der Frauen. Vier Athletinnen mit bereits erfüllter Olympianorm, vier Athletinnen, die diese Saison aber auch schon gewackelt haben; spannender also hätte der Wettkampf nicht sein können. Den 1. Platz und das auch noch mit direkter Norm sicherte sich zunächst die überglückliche Kristin Pudenz mit 65,93 m vom SC Potsdam. Auf dem 2. Platz landete Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen) und den 3. Platz sicherte sich Shanice Craft vom SV Halle mit 62,22 m. Auf Rang 4 landete Claudine Vita (SC Neubrandenburg) mit 60,43 m. Hier bleibt dennoch die Frage, wer wird die Plätze 2 und 3 in Paris begleiten dürfen? Wir werden berichten, Fortsetzung folgt ...

Melanie Schulz

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