Anti-Doping

Auswirkung von Dopingsperren auf Leichtathletik-Veranstaltungen

Gemäß DLO §5 Nr. 1 sind Personen, die aktuell (z.B. aufgrund einer Dopingsperre) suspendiert sind, von der Teilnahme an Wettkämpfen ausgeschlossen. Dies steht in Übereinstimmung mit Regel 60.4(f) der Internationalen Wettkampfregeln (IWR).

In Art. 18.5.1 des NADA-Codes (NADC) haben sich die Unterzeichner des Codes (u.a. der DLV) verpflichtet, gegenseitig die Entscheidungen eines anderen Unterzeichners oder der Anti-Doping- Organisation anzuerkennen und zu beachten. Weiter heißt es in Art. 10.12.1 NADC, dass eine Sperre eines Athleten ein Teilnahmeverbot an Wettkämpfen oder sportlichen Aktivitäten auslöst, die von einem Unterzeichner oder einem Verein oder einer anderen Mitgliedsorganisation der Mitgliedsorganisation eines Unterzeichners autorisiert oder organisiert wird.

In Verbindung mit der Tatsache, dass der NADC unmittelbarer Bestandteil unseres Regelwerks ist, ergibt sich daraus:

Jede Person, die aufgrund eines Dopingverstoßes (egal in welcher Sportart begangen und von
welchem Verband geahndet) gesperrt ist, unterliegt bei allen leichtathletischen
Veranstaltungen ebenfalls einem Teilnahmeverbot für die Dauer der Sperre.

Darmstadt, 7. April 2016 gez. Frank O. Hamm